Donnerstag, 29. Januar 2009

einmal die zwei und sechsmal die sieben


Wieder einmal wurde ich abgefangen und in ein schlechtes Taxi befördert, doch dort angekommen und in den dreckigen Polstern fast versunken, lehne ich mich dagegen auf. Protestierend steige ich aus, wild fluchend beschimpft mich der Kutscher. Ich müsse bezahlen und wer ein Taxi ruft muß auch damit fahren. Ich ignoriere ihn und warte bis er wegfährt, doch das dauert. Flink die Taxirufnummer gewählt und ich bestelle ein neues Taxi. Doch nichts da, man erklärt das ich nicht beliebige Taxen ordern könne, sondern das nehmen muß was erscheint. Meine Situtationsbeschreibung des fahrenden Biotops wird ignoriert und der Sohn von Horst Vettermann läuft bei eisigen Temperaturen nach Hause.

Kommentare:

  1. Langsam überkommt mich Mitleid, Herr Kollege. Ich versuche mich seit dem Lesen Ihrer schlechten Erfahrungsberichte krampfhaft daran zu erinnern, ob ich ähnliche Erlebnisse hier in Berlin hatte. Mir fällt nur leider keines ein.
    Das einzige, was mich bei uns nervt, sind die ganzen Apachen am Steuer. Wenn ich nach meiner Zielangabe zu hören bekomme: "Ich nicht kenne, du sagen, isch fahren", steige ich meist auch wieder aus und such mir einen Kutscher, der meine Muttersprache beherrscht. Dann freue ich mich, wenn ich mal einen guten alten Berliner Kutscher erwische, der einem mit Smalltalk nach Berliner Schnauze die Fahrt versüsst...
    Vielleicht hilft in Ihrer Situation mal ein kleiner Beschwerdebrief an den Inhaber Herrn M aus S ?

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  2. Sehr geehrter Leser Gröning!
    Berlin scheint ja ein Taximekka zu sein, bei diversen Fahrten hatte auch meine Pechsträhne nur einmal richtig zugeschlagen. Eine adequate Sprache sprach der Kutscher allerdings auch nicht.
    Vielen dank für die werte Leserschaft

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