Samstag, 31. Januar 2009

Wie lange kann sich mein Chef das noch leisten,


oder warum sind wir ausgerechnet hier?
Zuweilen frage ich mich wie der Eigner der Bar diese überhaupt noch finanzieren kann. Seine schöne Bar ist für eine Provinzstadt wie die unsere völlig überzogen.
Manchmal erinnert sie mich ein wenig an die TSG Hoffenheim, nur das der Eigner sein eigener Mäzen ist und keine Softwareschmiede namens SAP besitzt. Wovon er das finanziert ist vielen unklar, an manchen Abenden rätseln die Gäste und ich, ob der Eigner noch ein geheimes Doppelleben führt und so dieses kleine Tresenstück am Leben erhält. Warum er es macht ist mir und den Gästen allerdings vollkommen klar:
Er liebt Bars und kennt fast alle wichtigen Bars der Welt, zuweilen erzählt er von seinen Barausflügen und dann leuchten seine Augen. Leider ist der Sohn von Horst Vettermann auch kein Ralf Rangnick der Barkultur und beendet jetzt lieber diesen Vergleich, aber SAPler dürfen auch gern in Provinzbars trinken kommen.

Freitag, 30. Januar 2009

Stirred not shaken


Darf man als Getränkeausgeber keinen Manhattan schütteln,
obwohl er mit Rye ist oder wie heißt ein geschüttelter Manhattan dann?
Ein Gast, sogar ein sehr netter, bestellt einen Manhattan,
brav suche ich alles zusammen. Eis ins Glas, Bitter drauf, Rye dazu, roter Wermut drauf, ein Dash Zucker dazu, Orangenzeste nicht vergessen. Rüttelbecher drauf, virtuose Versuche cool zu rütteln versagen, weil der Gast irritiert mich begafft. Ich mache weiter, siebe ab und rein Gast gleich begeistert sein. Er fragt mich wessen Drink das ist, kann wohl kaum glauben das er seinen Drink mit einem Eisball serviert bekommt. Er fragt wieder und schaut mich mehr als zweifelnd an: „Das ist aber hoffentlich nicht für mich“.Zögerlich serviere ich, der Gast will seinen Manhattan unbedingt gerührt, das rührt mich jetzt beinahe wieder. Aber warum darf man keinen Manhattan schütteln fragt sich der Sohn von Horst Vettermann während er den zweiten Versuch nun aber ruhig rührt.ins Glas. Eiskugel drauf, die neueste Errungenschaft vom Eigner der Bar und jetzt wird der

Donnerstag, 29. Januar 2009

einmal die zwei und sechsmal die sieben


Wieder einmal wurde ich abgefangen und in ein schlechtes Taxi befördert, doch dort angekommen und in den dreckigen Polstern fast versunken, lehne ich mich dagegen auf. Protestierend steige ich aus, wild fluchend beschimpft mich der Kutscher. Ich müsse bezahlen und wer ein Taxi ruft muß auch damit fahren. Ich ignoriere ihn und warte bis er wegfährt, doch das dauert. Flink die Taxirufnummer gewählt und ich bestelle ein neues Taxi. Doch nichts da, man erklärt das ich nicht beliebige Taxen ordern könne, sondern das nehmen muß was erscheint. Meine Situtationsbeschreibung des fahrenden Biotops wird ignoriert und der Sohn von Horst Vettermann läuft bei eisigen Temperaturen nach Hause.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Ein seltsamer Leser informiert mich das es wohl die Jansenbar war


oder warum die Triobar sich anscheinend nicht traut hier zu kommentieren.
Gewöhnlich schweigt der Herr aus Berlin selten und meist nie wenn es strategisch sinnvoll wäre.
Andere Blogschreiber haben ihn durchaus schon in den Trollstatus erhoben, ganz andere wiederum warten schon förmlich, wann er sich endlich meldet. Wo immer man auch etwas zum Thema Cocktails liest im Internet, die Triobar meint stets auch dazu antworten zu müssen oder können.
Egal ob DBU-Forum, Bitters-Blog oder aber Mixology stets taucht diese kleine Nicht-Bar auf.
Manchmal kriegt man schon gar dieser Omnipräsenz gar Beklemmungen, so erginge es auch mir, wenn da nicht noch seine Jetzt.de-Seite wäre. Diese fand ich schon immer am angenehmsten, weniger laut und viel persönlicher. Viele Gemeinsamkeiten entdeckte ich dort und auch manch guten Ansatz, doch umso mehr verwundert mich dann diese Scheu hier. Lammfromm und sehr, sehr behutsam meldet sich der Besitzer des ungewöhnlichen Barprojektes per Email und gibt höflich Hinweise und Ratschläge. Doch seltsamerweise schreibt er nicht einen Kommentar, präsentiert nicht einmal seinen Namen hier. Warum so schweigsam, oder eher schüchtern werte Triobar?, das fragt sich der Sohn von Horst Vettermann
(natürlich hatte der Berliner Nichtbar-Besitzer recht, die Jansenbar war gemeint)

Dienstag, 27. Januar 2009

Unzufriedenheit und mangelndes Verständnis für das Ergebnis der Umfrage


Gibt es überall bessere Taxifahrer als in der beheimateten Region?,
fragt sich der Sohn von Horst Vettermann.
Völliges Unverständnis, oder nur die persönliche Pechsträhne? Schlechte Kutscher mit ihren dreckigen Wagen, die nur am Strassenrand auf ihren Kritiker warten, um ihn in seiner Kritik noch mehr zu bestärken und ihn so auf eine falsche Fährte zu locken? Kaum vorstellbar! So bitte ich die Leserschaft (4 inzwischen! danke) höflichst um das schrecklichste oder gar schönste Taxierlebnis.
Auch nicht Leser können dazu gerne beitragen (Barinsekten eingeschlossen), entweder per email
oder aber dank der Kommentarfunktion.

Montag, 26. Januar 2009

Der eigene Senf dazu!

Ideen, Idole, Ideale und andere Ähnlichkeiten
Ich mag Bukowsky, Regner & Nadolny. Ich mag Rum, Brandy & Calvados. Ich mag Schubert, Britten & Bach. Ich mag Wortspielereien, Rätsel & Skurilles. Ich mag Süddeutsche, Zeit & Freitag. Ich mag Cementlovers, Jetzt & JRGMYR. Ich mag Afrika, Venedig & MZ. Ich mag Großmutter, Hund & Eigner. Ich bin gewöhnlich und komme damit recht gut zurecht. Ich werde nicht die Welt verändern. Ich werde wohl kein Demagogentum neu erschaffen und das ist auch gut so. Ich fühle mich in großen Städten schnell unwohl und suche deshalb wohl gerne kleine Bars auf. Bars sind für mich kleine Heimstätten, in denen ich mich schnell anpassen kann und nicht mehr aussen stehe. Ich eifere manchem nach und kopiere gern, manches öfter, anderes nur einmal. Ich habe studiert und begriffen, das ist nicht meine Welt. Physik, Psychologie & Afrikanistik alles keine Heimaten geworden, die Bar dagegen schon wenn auch nur sehr langsam. Was ich in 10 Jahren mache, das weiss ich nicht und will ich auch nicht wissen. Dieser Blog will niemand stören oder ärgern, darum versteht er keine wütenden Kommentare zwecks MM, JM & U. Wenn dieser Blog jemanden aus momentan südlicher, eventuell gar schwäbischer Heimat so brüskiert, dann den eigenen Senf lieber auf die Leberkässemmel geben oder deutlicher werden, das rät der Sohn von Horst Vettermann dem Barinsekt.

kaltes Eis,


oder warum die Hansenbar mal als Barmekka in Berlin galt. Während des Aufenthaltes in der armen, aber wohl erotischen Cocktailhochburg Berlin war zu erfahren, das die Hansenbar wohl die Keimzelle der exquisiten Eiswürfelkultur Berlins gewesen sei. Davon berichteten sowohl Gäste als auch Bartender und auch ein Thekenschreiberling der lokalen Presse. Der Bartender, der mich mit Tips versah für diesen Barbummel verwies auch auf die überragende Eisqualität der Hansenbar. Leider liess der enge Zeitplan keine Vergleichsmöglichkeit zwischen Bk und Hb zu, aber der Sohn von Horst Vettermann hat was zum lesen im hier und jetzt.de gefunden.