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Sonntag, 8. Februar 2009

Ich mag einfache Getränke,


meine Gäste auch, da müssen sie nicht lange warten.
Der Eigner der Bar mag die Klassiker lieber, aber diese verlangen viel Zeit und viel mehr Aufmerksamkeit. Doch was ist schlecht an einem soliden Gin-Tonic?
Eiswürfel ins Glas, ordentlich Gin nach Wahl drauf, eventuell etwas Zitrone oder Limette, Schweppes daneben und gut ist. Das geht schnell und meine Gäste freut es.
Da gibt es auch keine Diskussionen, ob gerührt oder geschüttelt, denkt sich der Sohn von Horst Vettermann immer noch in Gedenken des Fiasko vom geschüttelten Manhattan.

Freitag, 30. Januar 2009

Stirred not shaken


Darf man als Getränkeausgeber keinen Manhattan schütteln,
obwohl er mit Rye ist oder wie heißt ein geschüttelter Manhattan dann?
Ein Gast, sogar ein sehr netter, bestellt einen Manhattan,
brav suche ich alles zusammen. Eis ins Glas, Bitter drauf, Rye dazu, roter Wermut drauf, ein Dash Zucker dazu, Orangenzeste nicht vergessen. Rüttelbecher drauf, virtuose Versuche cool zu rütteln versagen, weil der Gast irritiert mich begafft. Ich mache weiter, siebe ab und rein Gast gleich begeistert sein. Er fragt mich wessen Drink das ist, kann wohl kaum glauben das er seinen Drink mit einem Eisball serviert bekommt. Er fragt wieder und schaut mich mehr als zweifelnd an: „Das ist aber hoffentlich nicht für mich“.Zögerlich serviere ich, der Gast will seinen Manhattan unbedingt gerührt, das rührt mich jetzt beinahe wieder. Aber warum darf man keinen Manhattan schütteln fragt sich der Sohn von Horst Vettermann während er den zweiten Versuch nun aber ruhig rührt.ins Glas. Eiskugel drauf, die neueste Errungenschaft vom Eigner der Bar und jetzt wird der