Mittwoch, 11. Februar 2009

Der Fall Gröning,


oder falsche Ortsangaben

Hier in der kleinen Provinz des recht platten Landes, in dem MZ seinen Lebensunterhalt mit der Getränkeausgabe verdient, kommen nun vermehrt Spirituosen an. Ganz normal mit der Post, keineswegs so spektakulär wie direkt durch die Piloten, wie bei anderen Kollegen aus dem Großspirituosentum Berlin. Auch verhält sich der Kutscher hier eher ortsunkundig und vollkommen gestört vom Fahrgast, während Herr Gröning nur manchmal Probleme mit der Sprachkundigkeit seiner Kutscher hat. Dort im armen, aber wohl sehr sexy Berlin trinkt man natürlich Tequila ohne Salz und Zitrone, während man bei uns noch vor verwirrten Gästen steht. Die Unterschiede zwischen Provinz und dem Großspirituosentum Berlin scheinen doch noch recht groß zu sein. Doch die Taxirufnummer der Verzweiflung lautet immer noch: zwei sieben sieben sieben sieben sieben sieben
Doch einer der Kollege aus Berlin arbeite der nicht doch so gar im Cafe Sieben?, denkt sich der Autor dieser Zeilen und schaut mal gleich in sein Lexikon der Zahlenmystik.
Das man Zahlenmystik auch mit ZM abkürzen könnte, darauf verweist der Sohn von Horst Vettermann ganz vorsorglich.

Dienstag, 10. Februar 2009

Caipi Artesanal - wohl doch keine gemeine Caipi nur


oder Alessandro Silvestri hat gesagt:

Die Caipirinha Artesanal unterscheidet sich in der Zubereitung nicht von der gemeinen Caipirinha. Wohl aber bei dem verwendeten Zuckerrohrschnaps. Artesanal bedeutet in diesem Zusammenhang die handwerkliche Zubereitung ähnlich wie bei Small Batch Whisk(e)ys. Die Destillation erfolgt hierbei meist im Pott Still Verfahren und nicht kontinuierlich wie in der industriellen Herstellung.
Siehe auch den Abschnitt "Cachaça Artesanal vs. Aguardente" auf folgender Seite:
http://www.cachaca-blog.de/was-ist-cachaca/

So eine(?) oder einen(?) Cachaca, namens Cassa Bucco, haben wir nun bei uns in der Provinz stehen, die sich allerdings nicht in Schleswig befindet (JENS ;-), man beachte das Avatarbild).
Der Eigner der Bar schwärmt davon und die Flasche bekommt inzwischen jeder Gast zu sehen und zu riechen auch, halbleer ist sie inzwischen auch.
Doch das ist nun auch mein nächstes Problem, kann ich sie nur über das Cachaca-Portal bestellen, oder werden die Flaschen auch noch anders vertrieben? Was kostet denn eine Flasche so?

Montag, 9. Februar 2009

Notdurft und ein Hundeleben


Eine gute Bar hat gute Toiletten, was nützt einem ein Topladen, wenn die Gäste sich längere Aufenthalte lieber verkneifen, weil die Wasserclosetstellen zum gruseln einladen. So letztens in einem der guten Läden der Stadt, es war spät und man hatte sich 2-3 Bier zuviel gegönnt, also begann das übliche Wassertreten vorm Tresen, irgendwann war der Harndrang dann doch so groß das man den Weg zu den Toiletten nicht mehr aufschieben konnte. Diese Räume waren jedoch weder sauber noch gestylt, sie trugen den Charme abgewrackter Hygieneräume eines großen Rockfestivals. Weder trocken noch hygienisch akzeptabel spiegelten diese Räume so das genaue Gegenteil der schmucken Bargesellschaft von oben. Angeekelt kehrte der Sohn von Horst Vettermann um, zahlte schnell und verrichte beschämt seine Notdurft in der nahegelegenen Parkanlage, der Hund tat es ihm nach und ohne Scham.

Sonntag, 8. Februar 2009

Ich mag einfache Getränke,


meine Gäste auch, da müssen sie nicht lange warten.
Der Eigner der Bar mag die Klassiker lieber, aber diese verlangen viel Zeit und viel mehr Aufmerksamkeit. Doch was ist schlecht an einem soliden Gin-Tonic?
Eiswürfel ins Glas, ordentlich Gin nach Wahl drauf, eventuell etwas Zitrone oder Limette, Schweppes daneben und gut ist. Das geht schnell und meine Gäste freut es.
Da gibt es auch keine Diskussionen, ob gerührt oder geschüttelt, denkt sich der Sohn von Horst Vettermann immer noch in Gedenken des Fiasko vom geschüttelten Manhattan.

Samstag, 7. Februar 2009

100 % Liliengewächse,


alias Tequila, das trinkt man jetzt nicht mehr mit Zitrone und Salz
Zu meiner Jugend wurde diesem höllischem Brand gern mit Sekt entgegengewirkt und das nannte man dann Tequilapop, meist hatten diese Kopfwehverursacher einen albernen Hut auf. So wußte man auch stets den silbernen mit Zitrone und Salz zu reichen, den goldenen dagegen mit Orange und Zimt. Doch gestern klärte mich mein Chef nun auf, das wir nun eine kleine Auswahl an allzu bunten Flaschen mit albernen Design hätten, die allesamt 100% Agaventequila beherbergen würden.
Neu auf der Karte nun eine Maragaritha a la Tommi und ein Tequilagimlet.
Also wohl keine Tequilapop-Nächte mehr, denkt sich der Sohn von Horst Vettermann und räumt das Salz und die Zitronen nunmal lieber weg.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Eine Flasche, die ich nicht bestellt habe vom seltsamen Leser


Bisher keine Meldung von ihm im Blog, aber anscheinend liest er beständig weiter, versorgt mich mit viel lesenswertem und gestern nun kam eine Flasche an, gefüllt mit einem Zuckerrohrbrand der edleren Art. Ich rieche ihn gern, der Eigner der Bar wiederum war völlig aus dem Häuschen. Er schwärmte von einer Caipirinha Artesan oder so...war sofort wild am verkosten und lobte seinen Barmann immer wieder für seinen excellenten Geschmack. Der Eigner war begeistert vom Engagement des Barmanns zwecks der Ergänzung der Spirituosenauswahl, der Sohn von Horst Vettermann schwieg peinlich berührt und sagt DANKE nach Berlin und Potsdam. Der gesendete Cachaça ist der Casa Bucca envelhecida und ist wirklich lecker, nur ein gegeignetes Bild davon wollte nicht klappen.

Sonntag, 1. Februar 2009

Danke an die Leserschaft,


inzwischen 6 feste Leser, die sich dazu auch noch bekennen und dabei einige Barblogger. Das alles macht mich stolz, aber leider hält mich die all über all grasierende Grippe fest in ihren Armen und so läuft derzeit nur ein Notprogramm.Diverse medikamente schon ausprobiert, aber leider völlig ohne Erfolg.
Um Verständnis für diese Einschränkung bittet der Sohn von Horst Vettermann