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Mittwoch, 11. Februar 2009

Der Fall Gröning,


oder falsche Ortsangaben

Hier in der kleinen Provinz des recht platten Landes, in dem MZ seinen Lebensunterhalt mit der Getränkeausgabe verdient, kommen nun vermehrt Spirituosen an. Ganz normal mit der Post, keineswegs so spektakulär wie direkt durch die Piloten, wie bei anderen Kollegen aus dem Großspirituosentum Berlin. Auch verhält sich der Kutscher hier eher ortsunkundig und vollkommen gestört vom Fahrgast, während Herr Gröning nur manchmal Probleme mit der Sprachkundigkeit seiner Kutscher hat. Dort im armen, aber wohl sehr sexy Berlin trinkt man natürlich Tequila ohne Salz und Zitrone, während man bei uns noch vor verwirrten Gästen steht. Die Unterschiede zwischen Provinz und dem Großspirituosentum Berlin scheinen doch noch recht groß zu sein. Doch die Taxirufnummer der Verzweiflung lautet immer noch: zwei sieben sieben sieben sieben sieben sieben
Doch einer der Kollege aus Berlin arbeite der nicht doch so gar im Cafe Sieben?, denkt sich der Autor dieser Zeilen und schaut mal gleich in sein Lexikon der Zahlenmystik.
Das man Zahlenmystik auch mit ZM abkürzen könnte, darauf verweist der Sohn von Horst Vettermann ganz vorsorglich.

Montag, 12. Januar 2009

Lufthansa-Cocktail oder warum ich nicht der GSA-Fachmann bin


ein Stammgast ist in Begleitung seiner Eltern da und ich frage mich, ob ich meine Eltern in meinen Stammladen mitnehmen würde. Ich glaube nicht. Sie unterhalten sich angeregt und plaudern wild drauf los, dann plötzlich werde ich mit Fachfragen nur so beschossen.
Ich fühle mich wie im Kreuzfeuer und Abi zugleich: Bloss nicht versagen und auf keinen Fall die Deckung aufgeben!
Durchhalten - der Eigner der Bar wird sicherlich Rat wissen, aber bisher rührt er sich nicht. Lufthansa-Cocktail sind die einleitenden Worte des nächsten Frageansturms; souverän verweise ich auf eine Flasche irgendwo im Backbord. Die habe ich da schon mal gesehen und die soll nun meine Rettung sein. Ich krame die verstaubte Flasche hervor und positioniere sie einem Schutzschild gleich vor mir. Strahlende Augen und andächtiges Raunen setzt nun ein.
Geschichten und Anekdoten, auch leicht anzügliches bekommen ich und der Stammgast zu hören, für mich sehr heiter, er zuweilen ein wenig pikiert (naja bei den eigenen Eltern hört man ungern frivole Geschichtchen). Euphorisiert wird die Flasche geleert und man fragt mich wieder nach geschichtlichem Hintergrund, ich verweise gekonnt auf den Blog der dafür wahrlich prädestiniert ist:
Hinter sieben grünen Türen , sollen die sich damit rumplagen, denkt sich der Sohn von Horst Vettermann und gibt den Ball nun weiter.